Was macht eigentlich ein Copywriter?
„Copy…was?“ – diese Frage höre ich oft, wenn ich erzähle, was ich beruflich mache.
Und meine Standardantwort ist dann oft: „Ich schreibe halt einfach.“
Aber eigentlich ist es viel mehr als das. Copywriting ist eine Mischung aus Kreativität, Psychologie und – ja, ich sage es ganz bewusst – Magie.
Wenn du also wissen willst, was genau hinter diesem Beruf steckt und warum er so wichtig ist, lass mich dir einen kleinen Einblick geben.
Woher kommt der Begriff "Copywriting"?
„Copy“ hat nichts mit „Kopieren“ zu tun, auch wenn das vielleicht naheliegt.
In der Werbung bezeichnet „Copy“ den geschriebenen Inhalt – also all die Worte, die du auf einer Webseite, in einer Anzeige oder auf einem Plakat siehst.
Die ersten Copywriter waren kreative Köpfe, die sich catchy Slogans und Texte ausgedacht haben, an die wir uns bis heute erinnern. Denk an Sprüche wie „Just do it“. Hinter solchen Worten steckt immer ein Copywriter, der versteht, wie Menschen ticken.
Was macht eine Copywriterin?
Für mich ist Copywriting eine Mischung aus Kunst und Wissenschaft. Es geht nicht nur darum, Wörter aneinanderzureihen, sondern darum, Gefühle und Reaktionen auszulösen.
Stell dir vor, du liest einen Text, und plötzlich denkst du: „Genau das brauche ich!“, oder: „Wie gut, dass das jemand in Worte gefasst hat.“
Das ist Copywriting.
Meine Aufgabe ist es, die Sprache meiner Kund*innen zu sprechen – oder noch besser: die Sprache ihrer Zielgruppe. Ich tauche ein in die Wünsche, Bedürfnisse und Emotionen der Menschen, für die ich schreibe, und finde die Worte, die sie berühren.
Ein guter Text verkauft nicht nur. Er baut Vertrauen auf.
Warum ist Copywriting wichtig?
Ganz ehrlich? Ein gutes Produkt oder eine tolle Dienstleistung reicht heute nicht mehr aus. Wenn die Botschaft nicht klar ist, geht sie unter. Wir alle werden jeden Tag von unzähligen Informationen bombardiert – nur das, was uns wirklich anspricht, bleibt hängen.
Und was ist mit Künstlicher Intelligenz?
Ich weiß, was du denkst: „Aber macht das nicht mittlerweile ChatGPT?“
Die Wahrheit ist: Ja, KI ist beeindruckend. Sie kann vieles schneller und präziser erledigen als wir. Aber sie hat keine Seele. Kein Gefühl. Und genau das macht den Unterschied.
Deshalb sehe ich KI als Unterstützung, aber niemals als Ersatz.
Gerade in einer Welt, die immer digitaler wird, sehnen sich Menschen nach echten Begegnungen – selbst in Worten. Genau deshalb ist Copywriting heute wichtiger denn je. Es geht nicht nur um Texte, sondern um echte Verbindungen. Und die kommen immer noch aus dem Herzen, nicht aus einem Algorithmus.
Warum ich Copywriting liebe
Für mich ist Copywriting die perfekte Mischung aus Kreativität und Struktur.
Ich liebe es, mit Worten zu arbeiten, sie zu drehen und zu wenden, bis sie nicht nur gut klingen, sondern auch genau das Gefühl transportieren, das sie sollen. Dabei fordert mich jedes Projekt aufs Neue heraus: Es erinnert mich daran, in meiner eigenen Wahrheit zu stehen, denn nur so kann ich Texte schreiben, die andere wirklich erreichen.
In gewisser Weise ist mein Beruf mein größter Lehrer. Copywriting hält mir immer wieder den Spiegel vor, fordert mich heraus, Menschen besser zu verstehen und klarer zu kommunizieren.
Was ich daran am meisten liebe, ist diese einzigartige Verbindung: Meine angeborene Liebe zur Sprache trifft auf die Herausforderung, mich immer wieder weiterzuentwickeln – und genau das erfüllt mich zutiefst.
Soo… genug geschwärmt. Im nächsten Blogbeitrag nehme ich dich mit auf eine persönliche Geschichte und erzähle dir, wie ich „per Zufall“ zur Copywriterin geworden bin. Spoiler-Alarm: Es war definitiv nicht geplant! 😉